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| >> Geschichte |
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Gründung |
| Am 11. März 1906 als Kirchenmusik gegründet, um die kirchlichen
Anlässe zu verschönern, aber auch das musikalische Leben in der Gemeinde
zu fördern und edle Geselligkeit zu pflegen, hatte die Feldmusik Rain, als
konservative Parteimusik (nicht statutarisch festgehalten) auch eine politische
Zielsetzung. Ab 1923 übernahm die Feldmusik das Amt als Kirchenmusik
abwechslungsweise mit der Musikgesellschaft Harmonie. |
| Bild: Die Feldmusik auf dem Pilatus 1919 |
| Ausschnitt aus den 1. Statuten: "Die Aktivmitglieder sollen sich durch fleissigen
Besuch der Übungen und durch rechtschaffenen Lebenswandel der Gesellschaft zur
Achtung und Zierde verhelfen". "Wer aus dem Verein austreten wolle, müsse Fr. 30.-
bezahlen, selbst wenn Krankheit den Austritt verursacht". |
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| Instrumente |
| 1906 werden die ersten Instrumente bei Hug Luzern für 6 Monate gemietet,
je Stück Fr. 6.-, die Reparaturen waren in der Miete inbegriffen. Später wurden
einige Instrumente für Fr. 1000.- gekauft. |
| Zwischen 1920 und 1946 wurden laufend einzelne Instrumente dazugekauft. Hier
einige Preise: grosse Trommel (Pauke) Fr. 230.- / Trompete Fr. 170.- / Es-Horn Fr. 110.- /
Posaune Fr. 276.80 / B-Bass Fr. 910.-. |
| 1969: Teil-Neuinstrumentierung. Gesamtkosten: Fr. 30'000.-. (Jedes Mitglied
zahlt Fr. 100.- an sein Instrument) |
| 1989 Teil-Neuinstrumentierung. Gesamtkosten: Fr. 66'000.-. |
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| Proben / Lokale |
| Probenbetrieb 1906 bis 1910: "Beim Einüben eines Musikstückes musste der
Dirigent fast jedem Bläser seine Noten vorspielen oder vorsingen". Im Jahre 1922 wurde ein
Bussen-Reglement für Probenbesuch eingeführt (wahrscheinlich um die Vereinskasse zu speisen).
Die Bussen wurden wie folgt festgelegt: Zuspätkommen 30 Rp. / Fernbleiben 50 Rp. Erst in
späteren Jahren wurden die Bussen aufgehoben, dafür aber die fleissigen Probenbesucher
mit einer kleinen Anerkennung belohnt. |

Bild: Marschübung nach Sandplatten Mai 1942 |
Probelokale: Anfänglich 1 Schulzimmer der Unterschule (die Schulbänke wurden dazu
aufeinandergestülpt). An heissen Abenden stand oft eine Korbflasche mit Most für die
ausgetrockneten Kehlen bereit. Elektrisches Licht gab es noch nicht. Spätere Lokale: Bühne
St. Josef, Singsaal und heute Probelokal im Mehrzweckgebäude. |
| Konzertlokale: Bis 1934 Saal im 1. Stock des alten St. Josef (Platz für ca. 100 Personen,
Bühne ca. 30 mē, Saalhöhe ca. 2.50 m). Am 1. Januar 1935 Einweihung des neuen Saales mit Bühne
im heutigen St. Josef (wurde speziell anlässlich einer Primizfeier neu gebaut). Seit September 1992
steht uns der geräumige und akustisch hervorragende Mehrzwecksaal der Gemeinde zur Verfügung. |
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